Begegnung mit Papst Leo XIV: Orientierung in bewegten Zeiten

Zusammen mit weiteren Abgeordneten der EVP-Gruppe des Europäischen Parlaments war ich für zwei Tage in Rom, um mit führenden Vertretern der Kirche über Europas Verantwortung in der Welt sowie die Rolle des Christentums darin zu diskutieren.

Ein besonderes Highlight der Reise war die Audienz mit Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast. Auch die Teilnahme an einer heiligen Messe war Teil dieses besonderen Besuchs. Die Eindrücke und Gespräche dieser Tage machten deutlich, dass Nächstenliebe allen Menschen, unabhängig von Herkunft oder Nation gilt, ebenso wie Hilfsbereitschaft und Gemeinwohl. Gerade in Zeiten globaler Spannungen ist diese Haltung von entscheidender Bedeutung.

Aus dieser Verantwortung ergibt sich auch ein klarer Auftrag zum Schutz unserer Lebensgrundlagen. Eine ganzheitliche ökologische Perspektive verbindet Umwelt- und Naturschutz mit sozialer Gerechtigkeit und Verantwortung für kommende Generationen. Gerade angesichts von Klimakrise und Artensterben braucht es diese Orientierung. So war es mir ein besonderes Anliegen, Papst Leo direkt heranzutragen, die ganzheitliche ökologische Perspektive der Enzyklika „Laudato Si“ weiter zu verfolgen. Ebenso wie ein klares Eintreten für Frieden. Politik sollte sich daran richten. Die Kirche kann Orientierung geben, darf aber nicht zum politischen Werkzeug werden.

Der Besuch war für mich eine wichtige Gelegenheit für den Austausch über Frieden, Verantwortung und den Schutz unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen.

Alles wofür meine Partei die ÖDP- die Naturschutzpartei steht!