16 Juli Was kostet es eigentlich, nichts für unsere Umwelt zu tun?
Die Antwort des neuen Umweltzustandsberichts der Vereinten Nationen, der Global Environment Outlook 7 (GEO-7) der von dem UN-Umweltprogramms UNEP herausgegeben wird, ist eindeutig. Nicht der Umwelt- und Klimaschutz ist langfristig teuer – teuer wird es, wenn wir nichts tun.
Als Präsidentin von GLOBE EU, einem fraktionsübergreifenden Netzwerk von Europaabgeordneten für Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, habe ich eine Veranstaltung organisiert, in der drei Ko-Autoren des GEO-7 den Bericht vorgestellt haben.
Der GEO-7 Bericht ist die umfassendste wissenschaftliche Bestandsaufnahme des Zustands unserer globalen Umwelt, die jemals erstellt wurde. Sie spiegelt die Arbeit von 287 Expertinnen und Experten aus 82 Ländern wider und wird durch die Beiträge von mehr als 800 Gutachtern sowie – zum ersten Mal – durch das Wissen und die Perspektiven indigener Völker und Träger traditionellen Wissens aus aller Welt ergänzt.
Was GEO-7 besonders wertvoll macht, ist, dass es nicht nur die Probleme beschreibt, mit denen wir konfrontiert sind. Es zeigt auch, dass es einen Weg nach vorne gibt. Es verdeutlicht, dass Investitionen in Klimaschutz, Biodiversität, Vermeidung von Umweltverschmutzung und nachhaltige Ressourcennutzung nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind. Es bietet einen Fahrplan für den Aufbau von Gesellschaften, die sowohl nachhaltiger als auch wohlhabender sind.
Gerade für uns Politikerinnen und Politiker sind solche wissenschaftlichen Analysen unverzichtbar. Gute politische Entscheidungen brauchen die bestmögliche wissenschaftliche Grundlage. Genau die liefert der GEO-7-Bericht.
Das Video zur Präsentation des Berichts sowie weitere Informationen finden Sie hier: https://manuela-ripa.eu/aktuelles/veranstaltungen/