Europa muss Kinder endlich besser vor Social Media schützen

Die Europäische Kommission hat heute den Bericht eines unabhängigen Expertengremiums zum Schutz von Kindern im digitalen Raum vorgestellt. Darin wird ein altersgestaffelter Zugang zu sozialen Medien empfohlen, um Kinder und Jugendliche besser vor Suchtmechanismen, Cybermobbing und den negativen Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit zu schützen. Gleichzeitig hat die Kommission angekündigt, nach der Sommerpause einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen.

Ich finde es richtig, dass Europa hier endlich handelt. Wir sollten uns dabei auch an Ländern wie Australien orientieren, die bereits strengere Regeln für den Zugang von Kindern zu sozialen Medien eingeführt haben. Auch in der EU wollen einige Mitgliedsstaaten hier vorangehen.

Jetzt müssen den Ankündigungen aber konkrete und wirksame Gesetze folgen. Dabei gilt für mich: Kinderschutz und Datenschutz dürfen kein Widerspruch sein. Altersverifikation muss datenschutzfreundlich erfolgen. Unsere Kinder verdienen einen besseren Schutz im digitalen Raum.