Konstruktiver, institutions- und fraktionsübergreifender Austausch zur Zukunft unserer Ernährungssysteme

Der Dialog über Parteigrenzen hinweg zeigt: Dieses Thema betrifft uns alle.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Biljana Borzan (S&D) und Tilly Metz (Greens) habe ich dazu eine Veranstaltung im Europäischen Parlament organisiert. Im Mittelpunkt stand der aktuelle EAT-Lancet Bericht – eine internationale Analyse, die zeigt, wie Ernährung gleichzeitig gesund für uns und nachhaltig für unseren Planeten gestaltet werden kann.

Besonders wichtig war dabei auch der direkte Austausch mit der Europäischen Kommission. Vertreter:innen der Generaldirektionen AGRI und SANTE waren aktiv in die Diskussion eingebunden. Gemeinsam mit Akteur:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis haben wir darüber gesprochen, wie sich diese wissenschaftlichen Erkenntnisse konkret in europäische Politik übersetzen lassen.

In meinen abschließenden Worten habe ich drei Punkte betont:

– Gesunde Ernährung muss für alle bezahlbar sein, sonst bleibt Prävention wirkungslos.

– Anreize entlang des gesamten Systems müssen endlich zusammenpassen – von Landwirtschaft bis Besteuerung.

-Und die EU muss ihre Instrumente konsequent und ambitioniert nutzen – insbesondere die Gemeinsame Agrarpolitik, den EU-Haushalt sowie ihre Gesundheits- und Ernährungspolitik.

Die Botschaft ist klar: Wir haben das Wissen, jetzt müssen wir ins Handeln kommen. Gesunde Ernährung muss zur einfachen und bezahlbaren Wahl für alle werden.

Dafür stehe ich mit meiner Partei, der ÖDP.