19 März Mensch & Wildtier – Zusammenleben in Städten möglich
Wildtiere gehören mittlerweile zu unseren Städten. Doch wie gehen wir verantwortungsvoll mit ihnen um? Lösungsansätze aus europäischen Städten zeigen bereits Erfolg.
Passend dazu, habe ich diese Woche im Umweltausschuss des Europaparlaments erfolgreich ein Pilotprojekt eingebracht, das mehr Schutz für Wildtiere in Städten und einen kontrollierten Umgang mit ihnen erreichen will. Es geht um Tauben, Füchse, Wildschweine, aber auch um invasive Arten wie etwa bestimmte Papageien oder Eichhörnchen.
Warum das wichtig ist: Das Zusammenleben von Menschen und Tier innerhalb urbaner Ökosysteme bringt Herausforderungen mit sich – etwa Reinigungskosten, Gebäudeschäden oder Gesundheitsrisiken. Deshalb brauchen wir nachhaltige und für alle – gerade auch für die Tiere- tragbare Lösungen.
Beispielsweise können wir von städtischen Taubenhäusern lernen: Sie helfen, die unkontrollierte Vermehrung der Tauben in den Griff zu bekommen, indem man u.a. Eier durch Attrappen ersetzt. Das Wohl und die Gesundheit der Tiere werden durch Taubenhäuser gefördert. Gleichzeitig tragen sie zur Sauberkeit in den Städten bei, schützen historische Gebäude und senken langfristig Kosten.
Ziel des Projekts ist es, Städte in der EU besser zu vernetzen und den Austausch bewährter Praktiken zu fördern. Das grüne Licht des Umweltausschusses liegt vor– wenn nun auch noch die EU-Kommission den Daumen hebt, kann losgelegt werden!